Roverhütte Bad Vöslau

Die Roverhütte liegt am Harzberg oberhalb von Bad Vöslau, das gut erreichbar 30 km südlich von Wien an der A2 liegt. Die Hütte liegt mitten im Wald, ein stärker frequentierter Wanderweg führt daran vorbei. Mit zwei bis drei Autos kann man ca. 100 m unterhalb der Hütte Parken, ein größerer Parkplatz ist am Ortsrand etwa 1 km unterhalb der Hütte.

Die Roverhütte selbst hat einen ca. 35 m2 großen Aufenthalsraum mit Tischen, Sesseln und einem sehr effektiven Holzofen (Glut hält die ganze Nacht), eine voll ausgestattete kleine Küche, drei Toiletten, einen Waschraum und ein Schlaflager für ca. 25-30 Personen. Die Matten im Schlaflager sind aber sehr dünn, so dass eine zusätzliche Unterlagsmatte zu empfehlen ist. Es gibt eine Solaranlage für die elektrische Beleuchtung, aber keinen Stromanschluss. Brennholz ist im Preis dabei, wenn keines vor der Hütte liegt muss man es aus dem Steinbruch neben dem obenen Parkplatz holen.

Hinter der Hütte ist gut durch die Küche erschlossen ein geschützter Bereich mit Feuerstelle. Die Genehmigung, dass Feuer gemacht werden darf muss extra eingeholt werden. Im Sommer ist der Wald sehr trocken, ein Feuerverbot ist keine Seltenheit.

Der Wald, in dem die Hütte steht, ist extrem abwechslungsreich und hält viele Entdeckungen bereit. Es gibt im Kalkstein in unmittelbarer Hüttennähe viele kleinere und größere Höhlen, die größte davon ist mehrere 100 m2 groß. Es gibt direkt unterhalb der Hütte einen geschützen, nur von einem Weg durchquerten kleinen Steinbruch. Dort haben schon Larps wie Soronia Nova oder das Gelobte Land stattgefunden. Im Steinbruch ist auch eine offizielle Feuerstelle, das Brennholzlager, ein Wasseranschluss und mehrere Höhlen. Bei heftigen Regengüssen kann das anfallende Wasser nicht abfließen, daher bildet sich dort leicht ein großer See. Dafür kann der Steinbruch leicht für Wanderer gesperrt werden, da kein offizieller Wanderweg hindurch führt. Man kann Zelte im Steinbruch aufstellen, braucht dafür aber stabile Heringe (großteils Schotterboden).

Ebenfalls zur Hütte gehört die Zeltwiese. Dort gibt es aber weder einen Wasseranschluss noch eine Feuerstelle, außerdem führt ein Fitnessparcour über die Wiese. Bei Schlechtwetter ist es aber trotzdem eine gute Alternative zum kleinen Steinbruch. Die Wiesenflächen eignen sich außerdem gut für Larp-Kämpfe.

In unmittelbarer Umgebung gibt es noch die große (mit einem Zaun abgesperrte) Nebelhöhle und den großen Steinbruch (das ehemalige Vöslauer Dolomitwerk), der eine beeindruckende Kulisse bietet. Der gesamte Föhrenwald ist von Wanderwegen und Pfaden durchzogen und ist ein großartiges Spielgebiet. Ungefähr zwei Stunden Fußmarsch nach Westen entfernt liegen Schloss und Ruine Merkenstein.

Der Kontakt mit den Pfadfindern ist leicht herzustellen, der Hüttenwart ist freundlich, sowohl Schlüsselübergabe (auch Selbstabholung in Bad Vöslau möglich) als auch Abnahme der Hütte sind total unkompliziert. Man bekommt vor dem Termin ein Dokument mit allen Punkten zugeschickt, die man beachten muss. Organisatorisch ist die Roverhütte nicht nur preiswert, sondern auch bequem.

Durch die Nähe zum Kurort Bad Vöslau sind aber vor allem bei schönem Wetter, aber auch ansonsten viele Wanderer und Sportler im Wald unterwegs, was man bei der Planung eines Spieles dort bedenken sollte. Dafür sucht das abwechslungsreichere Gelände seinesgleichen. Die Hütte mit Umgebung diente schon als Location für Fantasy-, Endzeit-, Antike-, Horror-, Echtzeit- und historische Spiele.

Mitzubringen sind:

  • Unterlagsmatten
  • Schlafsack